Wirtschaftsinformatik

Die Wirtschaftsinformatik ist als interdisziplinäres Fachgebiet zwischen den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre, und der Informatik angesiedelt. Seit den 70er Jahren gibt es erste Wirtschaftsinformatik Lehrstühle an deutschen Hochschulen (lesen Sie mehr über die Historie der Wirtschaftsinformatik). Heute bieten eine Vielzahl von deutschen Hochschulen Wirtschaftsinformatik-Studiengänge an.

Die Wirtschaftsinformatik gehört zu den sogenannten "Bindestrich-Disziplinen". Sie vermittelt, wie der Name schon sagt, Inhalte aus den Bereichen Wirtschaft und Informatik, mit dem Ziel, Fachleute für diese wichtige Schnittstelle auszubilden.

Die praktische Bedeutung des Fachs kommt nicht zuletzt in der starken Nachfrage des Arbeitsmarktes nach Absolventen, die Wirtschaftsinformatik an Universitäten, Hochschulen (Fachhochschulen) und Berufsakademien studiert haben, zum Ausdruck (aktuelle Stellenanzeigen finden Sie unter Jobs).

An den meisten sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten (Fachbereiche), an einigen Informatik Fakultäten (Fachbereiche) und in seltenen Fällen als eigenständige Wirtschaftsinformatik Fakultät (Fachbereich) der deutschsprachigen Universitäten, Hochschulen (Fachhochschulen) und Berufsakademien wird heute eine Ausbildung in Wirtschaftsinformatik angeboten. (weiter Informationen zu den Studiengängen finden Sie unter Studium und Professoren).

Was ist der Begriff für Wirtschaftsinformatik auf Englisch?

Wirtschaftsinformatik Laufbahn

Die Wirtschaftsinformatik Laufbahn startet an deutschen Hochschulen mit einem Wirtschaftsinformatik Bachelor, dieser wird an vielen Hochschulen mit leicht unterschiedlichen Curricula angeboten. Hat man den Wirtschaftsinformatik Bachelor erfolgreich bestanden, so ist der nächste Schritt, wenn man nicht direkt in die Praxis gehen möchte, der Master. Auch diesen kann man an vielen Hochschulen absolvieren und wiederum gibt es Unterschiede im jeweiligen Lehrplan und insbesondere auch den Wahlmöglichkeiten. Am Ende des Masters steht die Entscheidung, ob man sich für eine wissenschaftliche oder nicht-wissenschaftliche (Praxis) Laufbahn entscheidet. In der Wissenschaft folgt nun eine Promotion mit Erstellung und Veröffentlichung einer Dissertation oder Doktorarbeit. Die Dissertation muss oft eine eidesstattliche Erklärung darüber enthalten, dass sie auf selbständiger Arbeit beruht (Nachweis der Eigenständigkeit). Unter Umständen ist aber ein Wissenschaftliches Lektorat für eine Dissertation (Doktorarbeit) erlaubt. Dieses sollten Sie unbedingt im Vorfeld anhand der Promotionsordnung ihres Fachbereichs klären.

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"Die Tragödie der Wissenschaft - das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine häßliche Tatsache." Thomas Huxley (1825-1895) - Biologe und Bildungsorganisator,